23.06.2018 20 Uhr Nachtgedanken – Master-Abschlusskonzert Judith Mohr Antoniterkirche Köln

Vom Schlafen und Träumen – Chormusik u.a. von Mauersberger, Rautavaara, Reger und Schumann
Nacht und Schlaf kann vieles bedeuten. Vom Entschlafen zum Ende des Lebens bis hin zur Erholung von den Mühen des Tages. Unser Konzert umfasst alle diese Bedeutungen. Zuerst wird der Tod in verschiedenen Facetten musikalisch ausgedrückt, vom Sterben Jakobs nach Vollendung seiner Aufgabe über die Klage zur Zerstörung Dresdens in Mauersbergers „Wie liegt die Stadt so wüst“ hin zur Sterbenden in Pearsalls „Lay a garland“. Die Überleitung zum Schlaf bildet Regers „Schweigen“, dem vier Gedicht-Vertonungen für Doppelchor von Schumann folgen. Hier blitzen bereits die Sterne auf, die in schlaflosen Nächten treue Wegbegleiter sind, wenn die Nachtgedanken einen wach halten. Wenn der Schlaf dann doch endlich kommt, sind die Träume nicht weit, so auch in Gottwalds Bearbeitung für 16-stimmigen Chor von Wagners „Träume“ aus den „Studien zu Tristan und Isolde“. Um alle Gefühlswelten zu beschreiben, folgen Rautavaaras mehr düstere Träume, aus denen man gern wieder aufwachen möchte.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns tiefer in die Welt der Nachtgedanken einzutauchen.

Eintritt frei